
Siemens Milltronics kapazitive Messgeräte mit Inverse Frequency Shift Technologie zeichnen sich durch eine einzigartige, frequenzgestützte Methode der Füllstandmessung aus. Die kapazitiven Geräte überwachen Änderungen der Kapazität ausgehend von Frequenzänderungen. Die Beziehung zwischen Kapazität und Frequenz ist umgekehrt. Da kleine Füllstandschwankungen große Frequenzänderungen verursachen, wird eine ausgezeichnete Auflösung und Genauigkeit erzielt.
SITRANS LC300
Für Applikationen mit Flüssigkeiten und Schüttgütern; ideale Lösung für Standardapplikationen in den Industriebereichen Chemie, HPI, Nahrungsmittel und Getränke, Bergbau, Steine-Erden und Zement.
SITRANS LC500
Füllstand- und Trennschicht- Messumformer für extreme und schwierige Prozessbedingungen, wie z. B. Öl und Flüssiggas, toxische und aggressive Chemikalien und Dampf.
Eine Messanordnung kapazitiver Geräte mit Inverse Frequency Shift Technologie erfordert eine Bezugselektrode eines variablen Kondensators und die Messelektrode. Bei der kapazitiven Füllstandmessung bildet die Umgebung (typischerweise die Behälterwand) die Bezugselektrode. Die Sonde stellt die Messelektrode dar. Das Dielektrikum setzt sich zusammen aus dem Behälterinhalt und, bei Isolation der Messelektrode, aus der Isolierschicht.
Die Kapazität wird durch die Mantelfläche der Elektroden, den Abstand zwischen den Elektroden und die Dielektrizitätskonstante des Behälterinhalts beeinflusst. Die Dielektrizitätskonstante ist ein Maß für die Fähigkeit eines Materials, Energie zu speichern. Die relative Dielektrizitätskonstante von Luft (Vakuum) entspricht 1; alle anderen Materialien haben einen höheren Wert.