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Chemische Verfahrenstechnik

Das Herzstück eines chemischen Umwandlungsprozesses ist der Reaktor. Die Vorgänge innerhalb des Reaktors zu optimieren und die bestmöglichen Voraussetzungen für eine effiziente Aufarbeitung des Produktes zu schaffen, ist die Aufgabe der chemischen Verfahrenstechnik. Der bestmögliche Betrieb eines Reaktors in einem energetisch voll integrierten Prozess in der Basischemie unterliegt einer Vielzahl von Randbedingungen

  • Umsatz und Selektivität
  • Strömung und Mischung
  • Wärmetönung und Temperatur
  • Druck
  • Aktivität des Katalysators
  • Standzeit des Reaktors

A&D AS Solutions Process Industries wendet modernste Methoden und Technologien an, um Prozesse in der Basischemie noch effektiver zu machen. Hierbei greifen Theorie und Experiment ineinander. Bei unseren Experimenten ist uns der Umgang mit gefährlichen Substanzen vertraut.

  • Umsätze und Selektivitäten werden in Strömungsrohrreaktoren von Labor- bis zum Technikumsmaßstab mit direkter Online-Analytik untersucht. So finden wir für unsere Kunden die optimale Fahrweise des Reaktors.
  • Die Strömung und Mischung der Edukte und Produkte im Reaktor bestimmt vor allem die Tendenz zur Bildung von Nebenprodukten und Ablagerungen. Mit Hilfe der Computational Fluid Dynamics CFD berechnen wir Details der Strömung, Mischung und der Reaktionen im Reaktor.
  • Die Wärmetönung der Reaktion bestimmt den Energiehaushalt des Reaktors und gleichzeitig der gesamten Anlage. Die optimale Nutzung der bei der Reaktion frei werdenden Energie spart Betriebskosten. Mit Hilfe von Reaktionskalorimetern, die wir auch bei hohen Drücken einsetzen, bestimmen wir den Energiehaushalt einer Reaktion.
  • Die Aktivität des Katalysators und vor allem die Dauer, innerhalb derer sie erhalten bleibt, ist von großer Bedeutung für die Standzeit des Reaktors. In Reaktoren, die für Langzeituntersuchungen über ein Prozessleitsystem gesteuert werden, ermitteln wir die Aktivität von Katalysatoren.
  • Unsere Experimente im Labor begleiten wir mit kinetischen Reaktormodellierungen, um die Ergebnisse in ihrem chemischen Zusammenhang einzuordnen. Dies erleichtert die Übertragung der Erkenntnisse in die Produktionsanlage. Kinetische Modelle erlauben oftmals eine schnellere Auswahl von Versuchsrandbedingungen, was die Optimierung verbessert und beschleunigt.

Der optimale ökonomische Betrieb des Gesamtprozesses steht bei unseren Untersuchungen stets im Vordergrund.

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