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SIMATIC ET 200 Systemvorteile -
Erhöhte Anlagenverfügbarkeit
Hot Swapping
Die Elektronikmodule können im Fehlerfall im laufenden Betrieb unter
Spannung einfach ausgetauscht werden (Hot Swapping).
Die Station bleibt funktionsfähig, die Anlage bleibt somit verfügbar - ein
teures Abschalten und Wiederanfahren der Anlage ist dadurch nicht
erforderlich. Während die Bauteile getauscht werden, bleibt die Verdrahtung
"bestehen". Die Codierung der Module verhindert Verwechslungen beim
Wiederaufstecken.

Redundanz
Zur Erhöhung der Anlagenverfügbarkeit bietet das System SIMATIC ein
durchgängiges Redundanzkonzept.
Die ET 200-Peripheriegeräte werden dabei mit zwei Interface-Modulen an die
beiden PROFIBUS-Stränge eines hochverfügbaren Automatisierungssystems
angeschlossen. Sollte das aktive System versagen, übernimmt sofort das
redundante System die Funktionen, so dass es zu keinerlei Stillstandszeiten
kommt.
Configuration in Run (CiR)
Auch im laufenden Betrieb einer (Teil-)Anlage sind Änderungen oder
Erweiterungen erforderlich, z.B. Implementierung zusätzlicher Sensorik oder
Aktorik, Umparametrierung von E/A-Baugruppen (z.B. Wahl anderer
Alarmgrenzen).
Solche Einsatzfälle bestehen bei Non-Stopp-Anforderungen, also bei
kontinuierlichen Prozessen, die nicht abgeschaltet werden können oder bei
denen die Produktion nicht unterbrochen werden soll: Verfahrenstechnische
Anlagen oder auch fertigungstechnische Anlagen mit hohen Wiederanlaufkosten.
Änderungen der Hardware-Konfiguration in RUN sind bei Anschluss dezentraler
Peripherie an die S7-400 möglich:
- Hinzufügen und Entfernen von Teilnehmern,
z.B. zum Aufbau einer weiteren Prozesslinie
- Hinzufügen und Entfernen von E/A-Baugruppen,
z.B. zur Implementierung zusätzlicher Sensorik
- Umparametrieren von E/A-Baugruppen,
z.B. im Ersatzteilfall
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