S7 Software Redundanz- Warm-Standby für SIMATIC Controller
SIMATIC S7-Software Redundanz ist ein Programmpaket mit
Funktionsbausteinen für SIMATIC S7, die im Fehlerfall vom Mastersystem auf
die Reservestation umschalten. Es eignet sich für hochverfügbare Prozesse
mit Warm-Standby- Anforderung (zeitunkritische Prozesse mit Umschaltzeiten
im Sekundenbereich). Während der Umschaltung behalten die Ausgänge ihren
Status bei.
Umschaltzeit
Zur Ermittlung der Einsetzbarkeit für bestimmte Anwendungen sollte die
Umschaltzeit als Auswahlkriterium verwendet werden. Sie liegt in der Regel
im Bereich weniger Sekunden und ist von mehreren Faktoren abhängig:
- Kommunikationsleistung der verwendeten CPU
- Kommunikationsmedium, verwendeter Verbindungstyp und
Übertragungsgeschwindigkeit
- Übertragene Datenmenge
- Störungsursache
- Übertragungsrate des PROFIBUS DP-Systems und
- Anzahl der DP-Slaves
Bei S7-300 werden für die beiden CPUs zwei getrennte Racks aufgebaut. Bei
S7-400 können die CPUs entweder in einem oder in zwei Baugruppenträgern
stecken. Die Redundanz-Verbindung zwischen den Systemen erfolgt über die
Standard- Bussysteme PROFIBUS, PROFINET oder MPI.

In diesem Beispiel wird eine größere Steuerung als Master- Controller zur
Bearbeitung des redundanten und normalen Bereichs verwendet.
Als Backup-Controller reicht eine kleinere Steuerung aus, die im Fehlerfall
nur für den redundanten Bereich zuständig ist.
Verfügbare CPUs
Für die Master- und Slave-Station sind die Standard-CPUs der S7-300 und
S7-400 sowie von WinAC einsetzbar. Dabei können unterschiedliche CPUs für
die Master- und die Backup-Station verwendet werden.
Merkmale der S7-Software Redundanz
S7-Software Redundanz zeichnet sich durch folgende Merkmale und
Eigenschaften aus:
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