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Taktsynchronität –
Schnelle Vorgänge sicher beherrschen

Synchronisierung der am PROFIBUS angeschlossenen GeräteSIMATIC S7-300, S7-400 und WinAC RTX eröffnen dezentralen Automatisierungslösungen auch das wichtige Einsatzfeld schneller Bearbeitungsvorgänge und das Erreichen höchster Präzision. Durch die Systemfunktion Taktsynchronität. wird eine schnellere Produktion bei gleichzeitiger Steigerung der Qualität möglich.
Applikationen, die derartigen Anforderungen unterliegen, sind z.B.:
  • Motion Control
  • Gleichlauf
  • Regelungen
  • Softwarebasierte Nockensteuerwerke
  • Messen an mehreren Messstellen
  • Drehzahl- und
  • Durchflussmessung
Unter Taktsynchronität versteht man die synchrone Kopplung der Signal­erfassung und -ausgabe durch die dezentrale Peripherie, der Signal­über­tragung via PROFIBUS und der Programm­bearbeitung an den Takt des äquidistanten PROFIBUS. Dadurch entsteht ein System, das in konstanten Zeit­abständen seine Eingangs­signale erfasst, bearbeitet und die Ausgangs­signale ausgibt. So garantieren S7-400 und S7-300 genau reproduzierbare und definierte Prozess­reaktions­zeiten, sowie äquidistante und synchrone Signal­verarbeitung bei dezentraler Peripherie.

Durch die genaue zeitliche Reproduzierbarkeit aller Abläufe lassen sich auch schnelle Vorgänge sicher beherrschen. Ein umfangreiches Spektrum an Kom­ponenten, die die Systemfunktion Taktsynchronität unterstützen, steht zur Verfügung, um viele Applikationen aus den Bereichen Motion Control, Mess­auf­gaben oder Regelung zu lösen.


System ohne Taktsynchronität


Bei vielen dezentralen Automatisierungsstrukturen laufen die Bearbeitungs­zyklen unsynchronisiert ab:
  • Eingangssignal einlesen (T1)
  • Zyklus für Rückwandbus der ET 200 (T2, T6)
  • DP-Zykluszeit (T3, T5)
  • Programmbearbeitung der CPU (T4)
  • Ausgangssignal ausgeben (T7)

System mit Taktsynchronität


Mit Taktsynchronität werden diese Abläufe in ein festes Zeitraster gebettet, den sogenannten Systemtakt. Dadurch entstehen folgende Systemeigenschaften.
  • Die Ein- und Ausgangsdaten werden äquidistant, d.h. in immer gleichen Zeitabständen bearbeitet
  • Die Istwerterfassung und die Sollwertausgabe erfolgen synchron zur Bearbeitung in der CPU
  • Dadurch werden konsistente Prozessabbilder erzeugt

 Mehr Informationen
Verweis auf eine andere WebsiteSIMATIC Technology

PDF DownloadBroschüre "SIMATIC Technology für technologische Aufgaben"

Verweis auf eine andere WebsiteFunktionshandbuch "SIMATIC Taktsynchronität"
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