Engineering mit STEP 7
Durchgängig, standardisiert und effizient

SIMATIC Software mit dem Basispaket STEP 7 und einer Vielzahl an Engineering-Tools unterstützt den gesamten Produktions-Lebenszyklus von der Projektierung bis hin zu Inbetriebnahme, Test und Service.
STEP 7 umfasst sowohl die Hardware-Konfiguration der Anlage als auch die Parametrierung der Baugruppen, so dass keine Hardware-Einstellungen mehr vorgenommen werden müssen.
Mit STEP 7 werden über eine grafische Bedienoberfläche die
Kommunikationsverbindungen innerhalb eines Projektes festgelegt.
Mit dem SIMATIC Manager enthält STEP 7 das zentrale Werkzeug zur Projektverwaltung. Der SIMATIC Manager hat nicht nur die Sicht auf eine CPU sondern auf die Gesamtanlage unabhängig davon, aus wie vielen Steuerungen, Antrieben und HMI-Geräten die Lösung besteht.
Mit STEP 7 lassen sich projektweit die Kommunikationsverbindungen grafisch festlegen. Die strukturierte Programmierung erleichtert es wesentlich, ein Anwenderprgramm zu entwerfen. Es wird in überschaubare, leicht testbare Einheiten, die sogenannten Bausteine untergliedert. Eine große Bibliothek an Standardbausteinen macht die Programmerstellung sehr effizient.
Weniger Einarbeitungsaufwand durch Standardsprachen
Zur Erstellung des Anwenderprogramms stehen die drei Basissprachen zur Verfügung:
- Anweisungsliste (AWL),
- Kontaktplan (KOP) und
- Funktionsplan (FUP)
sowie die Hochsprachen Structured Text (ST) und Sequential Function Chart (SFC).Sie sind nach IEC 61131-3 genormt und als internationaler Standard weltweit verbreitet.
Für größere Anwendungen empfehlen sich aufgabenorientierte Engineering Tools:
- S7-SCL (ST)
Structured Control Language, die textuelle Hochsprache fürdie Programmierung von komplexen Algorithmen und mathematischen Funktionen oder für Aufgabenstellungen aus dem Bereich der Datenverarbeitung.
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- S7-GRAPH (SFC)
für die grafische Projektierung von Ablaufsteuerungen. S7-GRAPH wird verwendet zur Beschreibung sequentieller Abläufe mit alternativen oder parallelen Schrittfolgen.
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- S7-PLCSIM
zur Simulation eines Controllers einschließlich Steuerung und Prozess. Mit S7-PLCSIM ist es möglich, das Programm zu testen, bevor es in die SPS der Anlage geladen wird.
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- S7-HiGraph
zur Automatisierung von Funktionseinheiten mit Zustandsgrafen. Bei dieser Methode werden Zustände und Weiterschaltbedingungen grafisch beschrieben.
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- CFC (Continuous Function Chart)
der Technologieplan zur grafischen Verschaltung von komplexen Funktionen, beispielsweise in der Verfahrenstechnik. Einmal erstellte Programme lassen sich dank der Kompatibilität des Maschinencodes einfach auf unterschiedlichen Plattformen verwenden bzw. auf verschiedene Controller portieren.
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Datenablage auf der CPU
Mit Hilfe der Memory Card ist das Speichern der Anwenderprogramme und weiterer beliebiger Daten auf der CPU möglich.
Das hat den Vorteil, dass im Service- oder Erweiterungsfall nicht nur die ablauffähigen Programme, sondern das gesamte Projekt inklusive aller Kommentare und Symbole vor Ort vorhanden ist.
Bei der Verwendung von Hochsprachen oder grafischen Engineering Tools steht die Programmquelle in Originalform bzw. grafisch zur Verfügung. Zusätzlich ist es möglich, eigene Bedienungshinweise, Handbücher und die Maschinendokumentation in allen gängigen Dateiformaten direkt aufder CPU abzulegen.