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Hochverfügbarkeit Redundanzkonzepte mit SIMATIC Durch den zunehmenden Automatisierungsgrad von Industrieanlagen wird die Verfügbarkeit der eingesetzten Systeme immer wichtiger. Ausfälle oder Störungen von Automatisierungssystemen führen einerseits zu unproduktiven und damit teuren Stillstandszeiten und andererseits zu hohen Wiederanlaufkosten.Aufgrund ihrer redundanten Struktur können hochverfügbare Automatisierungssysteme den Produktionsprozess auch nach einer Störung weiterführen. Dabei wird innerhalb der sogenannten Umschaltzeit vom Mastersystem auf die Reservestation umgeschaltet. Je nach Dauer dieser Umschaltzeit werden die Anforderungen Warm-Standby (längere Umschaltzeit) und Hot-Standby (kurze Umschaltzeit) unterschieden. Warm-Standby mit der S7 Software RedundanzSIMATIC S7-Software Redundanz ist ein Programmpaket mit Funktionsbausteinen für SIMATIC S7, die im Fehlerfall vom Mastersystem auf die Reservestation umschalten und so eine kostengünstige Redundanzlösung ermöglichen.Hot-Standby mit SIMATIC S7-400HDie SIMATIC S7-400H ist eine Steuerung mit zwei H-CPUs gleichen Typs, wobei im Fehlerfall vom Mastersystem auf die Reservestation umgeschaltet wird. Sie eignet sich für hochverfügbare Prozesse mit Hot-Standby-Anforderung (Prozesse mit Umschaltzeiten kleiner 100 msec).Flexible Modular Redundancy mit SIMATIC S7-400FH SystemenDas Design des SIMATIC S7-400FH-Systems ist dank seiner Flexibilität, Modularität und Redundanz einzigartig und ermöglicht fehlertolerante Architekturen. Anders als bei zentralisierten Architekturen, wo der Ausfall einer einzigen Komponenten bereits zum Stillstand eines vollständigen Systemteils führen kann, sorgt im SIMATIC S7-400FH-System die zertifizierte, sichere Feldbus-Technologie dafür, dass jedes Modul unabhängig von den anderen Systemmodulen arbeiten kann.
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