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[Erweitert]

Offenheit ist Trumpf

Up- und Downsizing von mikrocomputerbasierten OpennessAutomatisierungslösungen mit Industrial PCI

Ob datenverarbeitungsorientiert, kommunikationsintensiv oder vermischt,
kurz bei allen Automatisierungssystemen
ist neben Langlebigkeit vor allem
Offenheit zu Standardsoftware und Skalierbarkeit entscheidend für den Erfolg.
Nur Systeme, die über diese Eigenschaften verfügen, haben die Chance,
langfristig am Markt zu bestehen.


Die Basis für offene Systeme in der Industrie können zum Beispiel die PC-kompatiblen Boardsysteme SICOMP IMC sein. Die vom Markt verlangte Offenheit heißt aber auch konsequente Unterstützung der in der PC-Welt üblichen Bussysteme. Hier ist an erster Stelle der PCI-Bus (Peripheral Component Interconnect-Bus) zu nennen. Dieser, 1994 von Intel für IBM-kompatible PCs entwickelte, in Direkt-Steckertechnik ausgeführte Bus bietet mit seinen technischen Eigenschaften - 33 MHz Bustakt, 32 Bit Datenbreite und 132 MByte Datenübertragungsgeschwindigkeit - die einfache Anschaltung von Hochleistungskomponenten wie SCSI-Festplatten, schnellen Grafikkarten und High-Speed- Kommunikation.
PCI
Der Bus für die Zukunft
Vor einem Jahr haben sich einige Firmen, unter ihnen Siemens, zusammengeschlossen, um aus dem PCI-Bus den industriefähigen Inopenness.htmdustrial PCI, oder kurz IPCI, zu machen.
Der Schritt, den IPCI-Bus als lokalen Erweiterungsbus auf den neuen SMP- und AMS-Baugruppen des SICOMP-IMC-Systems auszuführen, war dann nur logisch. Besonders interessant ist dieser neue lokale Bus für High Performance-Applikationen z.B. aus dem Bereich der Prozeßvisualisierung oder in Verbindung mit der Pentium-Technologie bis 200 MHz.

Up and down
Mit IPCI bleibt ein sogenanntes Upsizing von IMC-Systemen nicht länger ein frommer Wunsch. Im Gegenteil: Bestehende Mikrocomputer-Konfigurationen können problemlos übernommen bzw. durch den Austausch einer CPU aufgerüstet werden.
Für den Bus selbst muß nur Platz geschaffen werden, indem die Busrückverdrahtung geeignet plaziert wird. Und schon wird beispielsweise eine sinnvolle Bildverarbeitung mit VGA ein Kinderspiel.
Umgekehrt ist es natürlich denkbar, Aufgaben, die derzeit von leistungsstarken Workstations und Hochleistungsrechnern erfüllt werden, mit IPCI auf PC-Plattformen abarbeiten zu lassen. Ein nützlicher und kostensparender Nebeneffekt dabei: Durch dieses "Downsizing" können beträchtlich kompaktere Systeme realisiert werden.
Industrial PCI Bei Anwendung des Mikrocomputer-
systems SICOMP- AMS können durch den systemeigenen Multicomputing-
mechanismus bis zu vier AMS-Subsysteme mit je einer CPU auf einem gemeinsamen AMS-Rückwandbus betrieben werden.
So lassen sich bisher örtlich verteilt ausgeführte Anlagen zur Prozeßvisualisierung in äußerst kompakter Bauform in nur einem 19-Zoll-Rahmen als AMS-Rechner ausführen, die jeweils komplett mit Tastatur, Bildschirm, VGA, Speicher und lokalem Massenspeicher ausgerüstet sind. Durch den gezielten Einsatz der CPU AMS-M54 wird in den Subsystemen der lokale IPCI-Bus nutzbar. In Verbindung mit der Pentiumtechnologie ist Geschwindigkeit für Hardwarekomponenten wie VGA und Kommunikation "zur Außenwelt" am IPCI dann keine Zauberei mehr. Die Kommunikation zwischen den Subsystemen - und somit deren CPU - wird beim Vorhandensein betriebssystemgebundener Treiber sehr effizient als Speicherkopplung über den Standard-Rückwandbus (AMS) realisierbar.

Offenheit verbindet
Die Vorteile der Ausrichtung des IPCI auf den Standard-PCI nutzt SICOMP konsequent für die Entwicklung offener Systeme. Und bietet dabei dem Anwender nicht nur die Chance, auf die neuesten Technologien in der Produktionsautomatisierung zurückzugreifen, sondern auch die Möglichkeit, komplexe Produktionszusammenhänge zu implementieren, prozeßnahe Qualitätsprüfungen durchzuführen und last but not least, mit den Fortschritten der Informationsverarbeitung Schritt halten zu können.
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