Engineering SW - SIMATIC HMI - Siemens  |   05.12.2008 8:30  
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SIMATIC WinCC flexible Engineering SW
Höchste Projektierungseffizienz

Die Engineeringsoftware basiert auf neuester Software-Technologie und enthält für unterschiedliche Projektierungsaufgaben eine Reihe von Editoren und Tools.

Auf dieser Seite:

Projektierungswerkzeuge
Bildbausteintechnik
Scripting
Import- und Exportfunktionen

Projektierungswerkzeuge

Einfache und komfortable Bedienoberfläche
WinCC flexible erlaubt die Projektierung in Ebenentechnik mit 32 Bildebenen. Für die Projektierung von Bildern stehen komfortable Funktionen, beispielsweise zum Vergrößern/Verkleinern, Drehen und Ausrichten, sowie eine Reihe intelligenter Werkzeuge zur Verfügung.
 

Mit dem Projekt-Assistenten beispielsweise können Sie mit wenigen Benutzervorgaben ein Basisprojekt mit Navigation und Systembildern anlegen. In verschiedenen Dialogen werden Sie durch die Navigation geführt, wählen die gewünschten Objekte an und lassen sich dann das Projekt per Knopfdruck erzeugen.
 

Abb. Auswahl der Hardwarekomponenten im Projekt-Assistenten
 
Komplexe Projektierungsaufgaben, wie die Definition von Bewegungsbahnen von Bildobjekten, oder die Erstellung der Bildhierarchie und Bedienerführung werden durch grafische Projektierung vereinfacht.
 
Screenshot: Grafische Projektierung einer Bewegungsbahn mit WinCC flexible ES
Abb. Grafische Projektierung einer Bewegungsbahn mit WinCC flexible ES

Tabellenbasierte Editoren vereinfachen die Erzeugung und Bearbeitung gleichartiger Objekte, also z.B. für Variablen, Texte oder Meldungen.

Komfortable Such- und Änderungsfunktionen erlauben die projektweite Suche von Objekten, ein zentrales Umverdrahten von Variablen und das Suchen und Ersetzen von Texten. Die Querverweisliste ermöglicht darüber hinaus den direkten Zugriff auf alle Objekte im Projekt.

Das Handling von Grafiken unterschiedlicher Formate gestaltet sich sehr einfach. Mitgelieferte Grafiken und eigene Bilder können über einen Grafik-Browser angezeigt, bearbeitet und per Drag & Drop in ein Projektbild integriert werden. Soll das Bild bearbeitet werden, wird automatisch der zugehörige externe Editor geöffnet.

Bildbausteintechnik

WinCC flexible bringt bereits eine große Zahl skalier- und dynamisierbarer Basis- und erweiterter Objekte sowie Grafiken mit, die Sie in Ihren Bildern nutzen können. Die Symbol Factory enthält beispielsweise eine Vielzahl von allgemeinen und branchenspezifischen Darstellungen in unterschiedlicher Farbtiefe. Darüber hinaus können Sie projektspezifisch Bildbausteine aus einfachen Bildobjekten zusammenbauen und in der Bibliothek ablegen.
Die dynamischen Eigenschaften der Bildelemente eines Bildbausteins, wie Gestaltung und Sichtbarkeit können mit Variablen verschaltet werden. Damit können zur Laufzeit beispielsweise einzelne Bestandteile des Bildbausteins, aber auch der komplette Baustein in Abhängigkeit eines Variablenwerts ein- und ausgeblendet werden.
Änderungen dieser Bildbausteine können Sie an zentraler Stelle durchführen. Der Baustein wird dann gleichzeitig in allen Bildern des Projektes geändert, in denen er verwendet wurde.


Abb. Verschaltungsdialog für Bildbausteine

Bildbausteine können ohne großen “Verdrahtungsaufwand“ eingesetzt werden, wenn sie mit strukturierten Datentypen verknüpft werden. Soll dieser Bildbaustein in einem Bild verwendet werden, muss für die komplette Anbindung lediglich eine Strukturvariable desselben Datentyps dem Baustein zugeordnet werden.

 

Scripting

WinCC flexible bietet Ihnen standardmäßig zahlreiche Möglichkeiten zur Dynamisierung von Objekten. Wenn Sie aber noch flexibler sein möchten, steht Ihnen mit VBScript eine leistungsfähige und leicht erlernbare Skriptsprache auf Basis von Visual Basic zur Verfügung (für Projekte ab Panels der 270er Serie). Von Ihrem Visual Basic-Wissen können Sie somit sofort profitieren. Die IntelliSense-Funktion erlaubt eine schnelle Programmierung der Zugriffe auf Runtime-Objekte und eine einfache Erstellung von Kontrollsequenzen im Skript. Debugging ist während des Engineerings im Simulator möglich und bei Bedarf auch während der Runtime.


Abb. Integration von Skripten in die Funktionsliste


Import- und Exportfunktionen

Bereits projektierte Meldungen lassen sich aus einem Projekt in CSV-Dateien exportieren. Diese exportierten Daten lassen sich extern erweitern (z.B. mit MS Excel) und wieder in ein Projekt importieren. Die Wiederverwendung spart Projektierungsaufwand bei neuen Projekten. Importiert werden alle Eigenschaften einer Meldung. Ein Prüfmechanismus stellt sicher, dass im Zielprojekt nicht unterschiedliche Meldungen mit gleicher Meldenummer angelegt werden. Die Export-Import-Funktion kann auch genutzt werden, um Meldetexte, die in mehreren Sprachen angelegt werden sollen, mit Übersetzern auszutauschen. Exportierbar und importierbar sind auch Variablendaten. Auf diesem Wege können z.B. Variablen aus verschiedenen Steuerungsprogrammen (Step 7, AllanBradley u.a.) in WinCC flexible Projekte importiert werden.
Für die Programmiersoftware der führenden Hersteller (Rockwell RS Logix 500, Modicon Telemecanique PL7, GE Fanuc VersaPro) existieren Konverter, die die herstellerspezifischen Formate in das Excel-Format übersetzen, so dass alle Variablen-Informationen auf Knopfdruck nach WinCC flexible importiert werden können.