"Unter Druck"-
Retrofit einer Pressenanlage bei VW in Wolfsburg
Eine Großpresse ist eine Investition, die nicht nach drei Jahren
abgeschrieben und reif für die Schrottpresse ist. Bei einer
Lebenserwartung von gut 30 Jahren macht es durchaus Sinn, ernsthaft über
ein Retrofit der Automatisierungstechnik nachzudenken, wenn die Anlage
in die Jahre gekommen ist.
Im Presswerk von VW in Wolfsburg wartete eine 38 000 Kilonewton Presse
von Weingarten bereits seit geraumer Zeit auf ihre Verjüngungskur. Die
Wartezeit hatte ihren Grund, das Abschalten der Anlage hatte direkte
Auswirkungen auf die Produktion gleich mehrerer VW-Modelle in Wolfsburg. |
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Maximal acht Wochen betrug das Zeitfenster für den Umbau. Nach sechs
Wochen konnten die ersten Teile wieder gefertigt werden, die folgenden zwei
Wochen dienten der Optimierung. Schon in dieser Zeit spielte die
durchgängige Automatisierungslösung von Siemens ihre Stärken aus.
Diagnoseinformationen aus mehr als 100 Stationen liessen sich unter WinCC
flexible an den drei Panel PCs des Hauptbedienpultes visualisieren.
Zusätzliche Mobile Panels an mehreren Punkten der Anlage ermöglichten
präzises, effizientes Einrichten.
Die erfolgreiche Abwicklung des Projektes eröffnete der Presse eine ganz
neue Lebensperspektive und einer Reihe von Schwesterpressen im Konzern
ebenfalls.
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