Aufbautechnik
Die S7-300 ermöglicht einen platzsparenden und modularen Aufbau. Neben den Baugruppen ist nur noch eine Profilschiene zum Einhängen und Ver-schrauben erforderlich. Damit wird ein robuster und EMV-gerechter Aufbau erreicht.
Der Rückwandbus ist selbstaufbauend, d.h. er erwei-tert sich durch Einstecken von Baugruppen und Bus-verbindern. Das vielfältige Baugruppen-Spektrum der S7-300 kann für zentrale Erweiterungen oder den Aufbau dezentraler Strukturen mit ET 200M verwendet werden; dadurch ergibt sich eine sehr kosten-günstige Ersatzteilhaltung.
Erweiterungsmöglichkeiten
Erfordert die Automatisierungsaufgabe den Einsatz von mehr als 8 Baugruppen, kann das Zentralgerät (ZG) der S7-300 mit Erweiterungsgeräten (EG) erweitert werden. Dabei sind insgesamt bis zu 32 Baugruppen zentral einsetzbar, je Erweiterungsgerät bis zu 8.
Die Kommunikation zwischen den einzelnen Geräten wickeln Anschaltungsbaugruppen (IM) völlig selbständig ab. Bei räumlich ausgedehnten Anlagen können ZG/EG auch in größeren Abständen voneinander aufgebaut werden (bis zu 10 m).
Damit ergibt sich bei einzeiligem Aufbau ein Maximalausbau von 256 E/A, bei mehrzeiligem Aufbau bis 1024 E/A. Bei dezentralem Aufbau mit PROFIBUS DP sind 65536 E/A-Anschlüsse möglich (bis zu 125 Stationen, z.B. ET 200M über IM 153). Die Steckplätze sind frei adressierbar, d.h. es existieren keine Steckplatzregeln.
Auch bei dezentralen Automatisierungslösungen kommt das umfassende Baugruppen-Spektrum der S7-300 zum Einsatz. Das zur S7-300 baugleiche Peripherie-System ET 200M kann über Interface-Module sowohl an PROFIBUS als auch an PROFINET angeschlossen werden.