WinCC/Web Navigator -
Bedienen und Beobachten über das Web
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Übersicht
WinCC/Web Navigator Demo

Übersicht
Der WinCC/Web Navigator bietet Ihnen die
Möglichkeit, Ihre Anlage auch über das Internet
oder das firmeninterne Intranet zu bedienen und zu
beobachten, ohne dass dazu Änderungen am
WinCC-Projekt notwendig sind.

Damit ergeben sich dieselben Darstellungs-, Bedien-
und Zugriffsmöglichkeiten auf Archive wie bei
Bedienstationen vor Ort. Dazu gehört auch,dass die
angezeigten Prozessbilder für dynamische Abläufe
Visual Basic- oder C-Skripte enthalten können, dass
die Bedienoberfläche in beliebig viele Sprachen
umgeschaltet werden kann und dass die Bedienplätze
am Web in die Benutzerverwaltung der Anlage vor Ort
eingebunden sind.
Nutzen
- Bedienen und Beobachten über große Entfernungen mit bis zu 50
Bedienplätzen gleichzeitig
- Schnelle Aktualisierungsraten durch ereignisgesteuerte Kommunikation
- Optimal zugeschnittene Clients für Bedienen und Beobachten,
Auswertung, Service und Diagnose
- Thin-Client-Lösungen auf unterschiedlichen Plattformen (PC,
Vorort-Panel, mobiles PDA)
- Web- und Terminal-Clients jederzeit ergänzbar
- Minimale Wartungskosten durch zentrale Softwareadministration
- Übernahme von Projektierungsdaten für das Web, in der Regel ohne
Änderung
- Erhöhte Sicherheit und Verfügbarkeit durch Trennung von WinCC- und
Web-Server
- Vergabe von Zugriffsberechtigungen mit anlagenweiter
Benutzerverwaltung
- Hohe Internet-Sicherheitsstandards
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Neue Anwendungsbereiche
Neben dem typischen Einsatz des WinCC/WebNavigators
im WAN-Bereich (Wide Area Network), sind mit dem
WinCC/Web- Navigator auch Anwendungsfälle lösbar,
die mit minimalem Kostenaufwand realisiert werden
müssen. Dazu gehören insbesondere Anwendungen, die
eine stark dezentrale Struktur aufweisen (z.B.
Wasser/Abwasser), oder in denen der Zugriff auf
Prozessinformationen nur sporadisch erfolgt
(Gebäudemanagement). Daneben können Web-Clients auch
als ganz normale Bedienstationen am LAN eingesetzt
werden.
Web-Server und -Clients
Für eine Web-Lösung wird auf einem
WinCC-Einplatzsystem oder Server der WebNavigator
Server installiert und auf einem beliebigen
Windows-Rechner ein WebNavigator Client
eingerichtet. Dieser ermöglicht das Bedienen und
Beobachten eines laufenden WinCC-Projektes über den
MS Internet Explorer, oder auch über Terminal
Services, ohne dass dazu das WinCC Basissystem auf
dem Rechner vorhanden sein muss.

Abb. WinCC SCADA Client als Webserver für
unterschiedliche Clients im Web
Zusätzlich ist es auch möglich, den Web-Client ohne
den MS Internet Explorer zu nutzen, wobei das
optische Erscheinungsbild dem Standard-Client
entspricht. Ein solcher Web-Server kann auch auf
jedem WinCC (SCADA)-Client eingerichtet werden.
Damit hat ein am Web-Server angeschlossener
Web-Client von überall auf der Welt Zugriff auf die
Projekte aller bis zu 12 (redundanten) WinCC-Server
in einer Anlage, welche z.B. über die Multi Tabbing
Funktionalität des MS Internet Explorers V7 parallel
in verschiedenen Laschen angezeigt werden
können.Hierbei schaltet der Web-Client auch
transparent zwischen redundanten, unterlagerten
WinCC-Servern um. Wird der Browser am Web-Client
mehrfach gestartet, ist sogar der Blick in mehrere
Anlagen – also auch mehrere Web-Server –
gleichzeitig möglich.

Abb. Web Navigator mit Multi Tabbing
Über ein WebNavigator Gadget (nur bei Windows Vista)
ist vom Desktop ein schneller Zugriff auf den
WebServer gewährleistet. Das Gadget stellt ein
Prozessbild (oder einen Bildausschitt) dar, welches
zyklisch aktualisiert wird. Per Doppelclick auf das
Gadget wird automatisch der MS Internet Explorer
geöffnet und die Verbindung zum WebServer aufgebaut.

Abb. Gadget zur Verbindung mit dem Webserver auf
Vista Desktop
Sicherheitskonzept nach Wunsch
Die Trennung von WinCC-Server und Web-Server sorgt
bereits für mehr Sicherheit und Verfügbarkeit, die
zusätzlich noch durch eigenständige Web-Server auf
zwei unabhängigen SCADA-Clients gesteigert werden
kann. Die Bedienplätze am Web sind in die
Benutzerverwaltung der Anlage vor Ort einbezogen.
Unterschiedliche Berechtigungsstufen regeln, wer
welche Zugriffsrechte hat. Entsprechend seiner
projektierten Zugriffsrechte darf der Bediener
entweder die Anlage nur beobachten (View Only),
teilweise oder auch vollständig bedienen. Jeder
Login/ Logout wird über eine Systemmeldung
nachvollziehbar. Ein optionaler Logout nach einer
konfigurierbaren Zeitspanne ist, neben der
Möglichkeit Tastenkombinationen zu sperren, ein
weiterer Sicherheitsaspekt und ermöglicht den
Einsatz des WinCC/WebNavigators auch dort, wo
FDA-Anforderungen zu erfüllen sind. Darüber hinaus
unterstützt der WebNavigator alle gängigen
Sicherheitsmechanismen, die für Anwendungen im
Internet eingesetzt werden können, wie Router,
Firewalls, Proxy-Server, SSL-Verschlüsselung und
VPN-Technologien.
Thin-Client-Lösungen
Über Thin-Client-Lösungen mit MS Terminal Services
können auch einfache PCs unter einem
Windows-Betriebssystem (z.B. Windows 9x/ME), robuste
Vorort-Geräte (z.B. SIMATIC Thin Client) und mobile
Clients (PDA – Personal Digital Assistant) unter
Windows CE angebunden werden. Solche Lösungen
stellen nur geringe Anforderungen an die Hardware,
denn die Clients sorgen lediglich für die
Bildschirmausgabe, während die Applikation selbst,
d.h. der WebNavigator Client, auf dem
Terminal-Server unter Windows läuft. An diesen
können insgesamt bis zu 25 Thin-Clients
angeschlossen werden.
Im Gegensatz zu typischen
WebNavigator-Installationen befinden sich die
Thin-Clients in der Regel am gleichen LAN wie der
Server. Es sind aber auch Zugriffe über WAN, RAS und
selbst über Intranet/Internet zulässig. Mobile
Geräte können über unterschiedliche Medien, wie z.B.
Mobilfunkverbindungen oder Wireless LAN, angebunden
werden.

Abb. Thin-Clients am Terminal Server
Server-Farmen mit Load Balancing
Wenn sehr viele Web-Bedienplätze gleichzeitig
benötigt werden, können Server-Farmen mit mehreren
Web-Servern konfiguriert werden. Erforderlich dazu
ist eine Load Balancing- Lizenz für die
teilnehmenden Web-Server. Mit dem Load Balancing ist
ein Lastausgleich in der Form möglich, dass neu
hinzu geschaltete Web-Clients automatisch dem
Web-Server mit der aktuell niedrigsten Auslastung
zugeordnet werden. Die Web-Server haben dabei alle
Zugriff auf ein und dasselbe WinCC-Projekt und
können jeweils bis zu 50 Web-Clients zugeordnet
haben. Insgesamt ergeben sich also mehrere Hundert
Bedienstationen am Web. Falls der zugeordnete
Web-Server ausfallen sollte, versuchen die Clients
sich mit einem anderen Web-Server aus der
Server-Farm zu verbinden.

Abb. Load-Balancing mit mehreren Web-Servern
Lizenzen nach Wahl
Die WebNavigator Client-Software kann beliebig oft
lizenzfrei installiert werden. Für die Nutzung des
WebNavigator Servers ist eine entsprechende
(Server-basierte-) Lizenz notwendig. Es gibt
Lizenzen für den gleichzeitigen Zugriff von 3, 10,
25 oder 50 Clients auf den Web-Server. Für die
Hochrüstung der Anzahl der gleichzeitig aktiven
Clients werden Powerpacks angeboten.
Zusätzlich ist für Systemintegratoren, die für
Wartung und Service weit verstreuter Anlagen
zuständig sind, die Diagnose- Clients-Lizenzierung
ideal. WinCC/WebNavigator Diagnose- Clients haben,
unabhängig von der Anzahl der aktuellen Zugriffe,
garantierten Zugriff auf alle Web-Server mit der
WinCC/WebNavigator Lizenz oder der kostengünstigen
WinCC/WebNavigator Diagnose-Server-Lizenz.
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