SIMATIC Maintenance Station
Benutzerschnittstelle für eine effiziente Instandhaltung
Konstant hohe Produktivität ist in jeder Fertigung die Wettbewerbsanforderung
schlechthin. Produktionsausfälle sollen nach Möglichkeit vermieden oder – wenn
dies nicht ganz gelingt – möglichst gering gehalten werden. Häufig werden
Ausfallzeiten auch durch eine nicht optimale Instandhaltung verursacht. Hier
setzen intelligente Instandhaltungsstrategien an. Deren wesentliches Ziel ist
es, Instandhaltung planbar zu machen, wodurch Ausfallzeiten deutlich reduziert
werden können.
Nutzen
- Visualisierung der Instandhaltungsinformationen der gesamten
Automatisierungstechnik
- Automatisches Ableiten der Daten aus den Hardwareprojektierungen
- Herstellerübergreifende Anzeige von Instandhaltungs- und
Maintenance-Daten
- Automatische Meldungen stellen die Nachvollziehbarkeit von Ereignissen
und Bedienhandlungen sicher und sind die Basis für spätere Auswertungen
zur Anlagenoptimierung
- Daten, Visualisierung und Bedienung von SCADA System und Maintenance
Station sind konsistent und einheitlich
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Eine effiziente Instandhaltung ist mit der WinCC-Option SIMATIC Maintenance
Station möglich. Die Maintenance Station kann entweder als eigener Bedienplatz
mit Instandhaltungsfunktionalität konfiguriert werden, oder zusammen mit der
WinCC-Prozessvisualisierung auf einem WinCC-Bedienplatz ablaufen. Da die
gleichen Bedien- und Beobachtungswerkzeuge zum Einsatz kommen, kann die Anzeige
zwischen Prozessvisualisierung und Instandhaltung umgeschaltet werden. Der
Vorteil liegt auf der Hand: Der Anlagenbediener erhält jederzeit einen Überblick
über aktuelle Identification & Maintenance (I&M)-Informationen, ohne dass der
Prozess unterbrochen werden muss.

Abb. Überwachung des Anlagenzustandes über automatisch generierte Bilder
Generieren statt Projektieren
Projektiert wird die Maintenance Station, indem der Anwender in STEP 7 die
abzubildenden Automatisierungssysteme zu einer Hardware-Konfiguration auswählt.
Anhand dieser erkennt die Maintenance-Station, welche Geräte zur Anlage gehören
und erstellt ein Abbild für die Instandhaltung in WinCC. Dabei basiert die
Einbindung von Komponenten auf etablierten Standards und ist für eine große
Anzahl von Geräten unterschiedlichster Hersteller möglich. Das Projekt generiert
sich automatisch in Form von hierarchisch gegliederten, fertig verschalteten
WinCC-Bildern - ohne zusätzlichen Programmieraufwand für den Anwender
- und wird
anschließend automatisch auf die Maintenance Station übertragen. Neue
Hardwarekomponenten werden in die Hardware-Konfiguration von STEP 7 eingebracht
und stehen dann automatisch auch für die Maintenance Station zur Verfügung.
Manuelles Nachpflegen entfällt, Folgekosten werden vermieden.
Korrektive/präventive Instandhaltung
Im Betrieb stellt die Maintenance-Station alle angeschlossenen
Steuerungskomponenten (SPS, Bediengeräte), Schaltgeräte, Antriebe, Netzwerke
(PROFIBUS, PROFINET) etc. dar und überwacht den aktuellen Anlagenzustand mit
einheitlicher Symbolik. Dabei reagiert das Programm nicht erst beim Auftreten
von Fehlern (d.h. korrektive Instandhaltung), sondern auch auf von den
Komponenten erzeugten Warnungen, die Fehler bereits im Vorfeld verhindern sollen
(präventive Instandhaltung). Solche zustandsabhängigen Maßnahmen müssen zeitlich
so eingeplant werden, dass die vorhandenen Ressourcen optimal genutzt werden.
Die SIMATIC Maintenance Station bietet die perfekte Unterstützung für den Ablauf
der Instandhaltung. Dabei erzeugt sie eine umfangreiche Datenbasis für die
spätere Optimierung der Anlage und sorgt damit schließlich für die Reduzierung
von Instandhaltungskosten.
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