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Performancesteigerung chemischer und pharmazeutischer Anlagen im Fokus
Die Anforderungen nach erhöhtem Durchsatz, Sicherheit, Verfügbarkeit sowie schnellerer Time-to-Market von Anlagen der chemischen und pharmazeutischen Industrie adressiert Siemens Automation and Drives (A&D) zur diesjährigen Achema vom 15. - 19. Mai in Frankfurt. Der Besucher erfährt, wie er mit innovativer Siemens-Technik die Verfügbarkeit seiner Anlage erhöht, deren Durchsatz steigert und gleichzeitig die immer größere Sicherheitsrelevanz seiner Anlagen berücksichtigen kann. Im Mittelpunkt stehen neben den Siemens-Produkten und Systemen - von der Feldebene über die Analysen-, Automatisierungs- und Prozessleittechnik bis hin zur Betriebsleitebene und zu MES (Manufacturing Execution Systems) - die integrierten Branchen-Lösungen.

Für die Pharmaindustrie gibt Siemens Antworten zur Verbesserung von Manufacturing Performance, Qualität und Supply Chain. Bei Chemie liegt der Schwerpunkt auf Gesamtkosten-Reduzierung (Total Cost of Ownership) sowie Investitionsschutz über die gesamte Laufzeit einer chemischen Anlage. Neben dem umfassenden Portfolio Totally Integrated Automation (TIA) und Totally Integrated Power (TIP) zeigt Siemens sein komplettes Engineering- und Serviceangebot, etwa ein über die Automatisierungs-Grenzen hinausgehendes Asset-Management, verbesserte Plant-Performance mit Advanced Process Control und erhöhte Anlagensicherheit mit sicherheitsrelevanten Applikationen für die Chemie und Petrochemie.

Neue Simulationswerkzeuge ermöglichen das schnelle Engineering bis zum Abnahmetest (Factory Acceptance Test - FAT) einer Anlage. Neu ist auch die Energie-Management-Software Simatic Powercontrol für den schnellen Überblick zur Energiebilanz einer Anlage und Prognosen zu Einsparungsmöglichkeiten. Neue IT-Security-Lösungen schützen Anlagen vor unberechtigtem Zugriff, den vernetzte und offene Architekturen heute ermöglichen.

Auch für die Sicherheit von Anlagen gibt es Neuerungen, zum Beispiel die Selbstdia¬gnose von Ventilen per Ventilanlauftest (Partial Stroke Test) gemäß Namur-Empfehlung NE 106 (draft). Dadurch lassen sich Wartungsintervalle beträchtlich verlängern.

Zwei Erweiterungen gibt es zum Prozessleitsystem Simatic PCS 7: Zum einen das Konfigurationstool Safety Matrix, mit dem sich jetzt Sicherheitsfunktionen gemäß "Cause and Effects"-Verfahren erstellen lassen. Dabei wird die Sicherheitslogik automatisch generiert, was mögliche Programmierfehler vermeidet. Zum zweiten die in Simatic PCS 7 integrierten Key Performance Indicators (KPIs) von Anlagen, etwa detaillierte Produktionsdaten einzelner Geräte. Damit lässt sich das Management von Feldgeräten oder kompletter Anlagenteile verbessern oder die Performance der Anlage steigern.

Eine besondere Neuheit zur diesjährigen Achema ist Siprocess, ein offenes, modular aufgebautes Mikroprozesssystem mit integrierter Automatisierung, das die Anwendung der Mikroprozesstechnik deutlich vereinfacht und beschleunigt. Siprocess ist für die chemisch-pharmazeutische Industrie konzipiert und dort speziell für die Entwicklung neuer oder die Optimierung bestehender Prozesse sowie zur Herstellung erster Produktmengen.

Weitere Informationen im Internet unter:
www.achema06.siemens.de

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Leseranfragen bitte unter Stichwort "AD 1033" an:
Siemens Automation and Drives, Infoservice, Postfach 23 48, D-90713 Fürth.
Fax ++49 911 978-3321 oder E-Mail: infoservice@siemens.com

Informationsnummer: A&D AS 200605.1033 d
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