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Process Safety - Applikationsbeispiele
Partial Stroke Test
Um zu garantieren, dass Notabschaltventile (ESD-Ventile) einer Safety Instrumented Function (SIF) beim Auftreten eines Sicherheitsfalls auch fehlerfrei arbeiten, muss ihre einwandfreie Funktion regelmäßig überprüft werden.
Bei einer Anlagenabschaltung kann dies mit einem Full Stroke Test geschehen. Da hierbei jedoch das Ventil komplett geschlossen wird, ist diese Prüfmethode während des Prozessbetriebs meistens nicht anwendbar.
Hier ist der Partial Stroke Test eine ausgezeichnete Alternative. Bei diesem Test wird die Beweglichkeit des Ventils durch partielles Öffnen bzw. Schließen geprüft, ohne den Prozess anzuhalten. Der Ventilhub beträgt üblicherweise 10 bis 15%. Die Länge des Teilhubs richtet sich nach den Prozessgegeben-heiten und nach dem erforderlichen Diagnose-Deckungsgrad.
Mit Partial Stroke Tests kann die Zeitspanne zwischen den geforderten Full Stroke Tests verlängert werden, ohne dass sich der SIL-Level ändert. Bei regelmäßiger Durchführung dieser Tests (4 mal pro Jahr) lässt sich das Intervall zwischen zwei Full Stroke Tests von ein auf zwei Jahre erhöhen.
Das sicherheitstechnische System von Siemens enthält bereits vorkonfigurierte Funktionsbausteine für die automatische Durchführung des Partial Stroke Tests in den festgelegten Prüfintervallen. Sie liefern dem Operator Alarme und Rückmeldungen über die Ventilfunktion und ermitteln anhand von PFD-Berechnungen den Zeitpunkt für den nächsten Full Stroke Test.
Für die Visualisierung auf dem Operator System stehen vorgefertigte Bildbausteine zur Verfügung. Diese ermöglichen einen schnellen Überblick über den Zustand des Ventils, und die PST-Parameter, zeigen den Status des letzten Partial Stroke Tests und informieren über weitere geplante Tests.
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Hardware
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Software
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Vorteile der Partial Stroke Lösung von Siemens:
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