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Systeme für den Produktivitätsvorsprung
Zahlreiche interessante Neuheiten werden auf dem Siemens-Stand mit den beiden futuristischen Zylindern vorgestellt.

Wirtschaftliche Sicherheit
Sicherheit in automatisierten Prozessen zu gewährleisten, ist nicht nur eine Frage menschlicher Verpflichtung, sondern auch wirtschaftlicher Vernunft. Nach dieser Maxime von Werner von Siemens bietet Siemens mit Safety Integrated umfassende Lösungen für die Fertigungs- und Prozessindustrie, die mit optimalen Dienstleistungen für alle Lebensphasen einer sicherheitstechnischen Anlage oder Maschine kombinierbar sind.

Sprachbarriere überwunden
Während die Durchgängigkeit innerhalb der Standard-Bussysteme längst Usus ist, hat die Sicherheitstechnik immer noch gewisse "Umwege" in Kauf zu nehmen; zumindest galt das bis Anfang des Jahres 2007. Denn mit der Entwicklung eines sicheren DP/AS-i Link revolutioniert ein Hersteller die busbasierte Sicherheitstechnik. Dieser "Dolmetscher" sorgt jetzt für "volles Verständnis" zwischen ASIsafe und PROFIsafe, so dass nun die gesamte Sicherheitstechnik direkt von der Steuerungsebene aus gemanagt werden kann.

Trendsetter in Sachen Sicherheit
Applikationen im Bereich der Maschinensicherheit oder Prozesstechnik sowie moderne Technologien im Automatisierungsprozess erfordern ein Höchstmaß an Sicherheit für Mensch, Maschine und Umwelt. Besonders bei den hohen Vorschubgeschwindigkeiten in der Holzbranche ist ein ausgefeiltes Sicherheitskonzept wichtig. Dafür stehen dem Anwender zahlreiche Funktionen von Safety Integrated zur Verfügung.

Intelligente Spezies
Seit mehr als zehn Jahren freuen sich Anwender über die einfache Verkabelung von Aktoren und Sensoren mithilfe des AS-Interface. Nun steht ein Fitness-Programm an, das diese Technik nicht nur flexibler, sondern auch deutlich intelligenter macht. Erste Geräte gibt es bereits. Damit entstehen auf der Signalseite Subsysteme, die in punkto Inbetriebnahme bzw. Diagnose auf Augenhöhe mit anderen Automatisierungssystemen "sprechen".

AS-i wird erwachsen
Die neue AS-i-Spezifikation 3.0 hat die Basis dafür gelegt, dass das Aktor-Sensor-Interface von der einfachen Verkabelungslösung zum intelligenten Subsystem - in Bezug auf Inbetriebnahme bzw. Diagnose - aufsteigt. Durch die Entwicklung bzw. Erweiterung der zugehörigen Geräte ergeben sich für Anwender ungeahnte Vorteile. All das folgt dem Ziel, die "Basis der Automatisierung" möglichst einfach in die gesamte Datenvernetzung im Industriesektor einbinden zu können.

Integrierte Sicherheit
Neben der Konstanz der Prozesse ist das Thema Betriebssicherheit oberstes Gebot in der Härterei. Wo hohe Lasten bewegt, Metallteile bis über 1.000 °C erhitzt und Öfen über automatisierte Ladevorrichtungen beschickt werden, müssen potenzielle Gefahren für Mensch und Material mit einem umfassenden Sicherheitskonzept ausgeschaltet werden. Zwei Beispiele bei der Bodycote Wärmebehandlung GmbH zeigen, wie die Kombination aus drahtloser Kommunikation und integrierten Sicherheitsfunktionen Mensch und Maschine zuverlässig und wirtschaftlich schützt.

Kleines Kolben(zeit)-fenster
In einer Anlage zur Beschichtung von Kolben hat Mahle in seinem Werk in Mexiko dezentrale Automatisierung mit Profibus und Simatic von Siemens eingesetzt. Besonders Gewinn bringend fanden die Kolbenspezialisten dabei die Möglichkeit, Anlagenteile vorher in Betrieb zu nehmen und so die Stillstandszeit im Werk zu reduzieren.

Doppelt gesichert
Drehtischanlagen sind in vielen Bereichen der Industrie heute Standard. Ihr wesentlicher Vorteil: Sie halbieren die Taktzeiten. Gleichzeitig stellt der rotierende Tisch ein erhebliches Sicherheitsrisiko für das Bedienpersonal dar. In den Schweißzellen des Karosserierohbaus eines namhaften Kfz-Zulieferers sichern daher hochauflösende Lichtgitter bzw. Lichtvorhänge den Handarbeitsbereich vor dem Tisch. Die Komponenten aus dem Sensorik-Spektrum von Siemens erschließen dabei ein Maximum an Sicherheit, ohne die Zugänglichkeit und Bewegungsfreiheit weiter einzuschränken.

Intelligente Subsysteme
Bei der Kommunikation in dezentralisierten Anlagen nehmen Profibus bzw. Profinet auf der Steuerungsebene einen wichtigen Platz ein. Aber auch das Aktor-Sensor-Interface (AS-i) auf der untersten Feldebene kann mehr, als nur einfache Slaves zu verkabeln. Über zusätzliche Funktionalitäten entstehen mit AS-i Subsysteme mit erweiterten Inbetriebnahme- bzw. Diagnosemöglichkeiten, die sich problemlos in die vorhandenen Kommunikationsebenen integrieren lassen.

AS-Interface meets Profinet
Wenn es darum geht, komplexe Feldgeräte und dezentrale Peripherie mit hoher IO-Konzentration an Automatisierungssysteme zu koppeln, hat sich Profibus als das weltweit erfolgreichstes Feldbussystem etabliert. Auch mit Profinet, der neue auf Ethernet basierte Kommunikationsstandard der Industrie, wird die Feld- und Zellenebene grundlegend geprägt werden. Für den kostenoptimierten Anschluss einzelner Aktoren und Sensoren kommen jedoch beide Systeme nicht in Betracht, hier liegt ein großes Marktsegment, welches von AS-Interface optimal bedient wird.

Anlagenkonzept aus einem Guss
"Von der kompletten Steuerungstechnik über die Antriebe bis hin zu Signalgebern einen Systempartner zu haben, hat uns viele Vorteile gebracht." So lautet das Resümee der Fertigungs-Planer, die sich erstmals bei der Montage ihrer Sechs-Zylinder-Benzinmotoren zu diesem Schritt entschlossen haben. Vor allem dezentrale Gesamtlösungen haben dort ihre volle Stärke ausspielen können.

Sechs-Zylinder in "Ein-Stopp-Strategie"
Beim Neubau einer Montagelinie für die Sechs-Zylinder-Benzinmotoren wurde der Auftrag für die gesamte Antriebs- und Steuerungstechnik erstmals an einen einzigen Systemlieferanten vergeben. Zweck des Ganzen war, die Schnittstellenproblematik gar nicht erst entstehen oder sie vom Gerätehersteller lösen zu lassen. Dabei beruhte die Antriebs- und Steuerungstechnik auf einem dezentralen Konzept, das Platz spart, Übersicht schafft und bezüglich des Zeitbedarfs für Planung bzw. Installation geradezu einmalig ist - so das Ergebnis dieser "Ein-Stopp-Strategie".

Auf der richtigen Schiene
Zur Stromversorgung einer neuen Produktionshalle mit unterschiedlichsten Abkantmaschinen stand bei einer Firma in Düren die Frage nach der optimalen Lösung im Raum. Sehr schnell entschieden sich die Verantwortlichen, die bisherige Kabelverlegung zugunsten einer modernen Schienenlösung zu verlassen. Am Ende stand die Erkenntnis: schneller, leichter, flexibler geht es kaum.

Den richtigen Schliff bekommen
Der Trend zur Dezentralisierung ist ungebrochen. Bezüglich der Kommunikation stehen die Systembusse wie Profibus bzw. Profinet auf der Steuerungsebene im Rampenlicht. In dieser Situation will das Aktor-Sensor-Interface auf der untersten Feldebene ebenfalls beweisen, dass es mehr kann als nur einfache Slaves zu verkabeln. Über zusätzliche Funktionalitäten entstehen mit AS-i Subsysteme mit erweiterten Inbetriebnahme- bzw. Diagnosemöglichkeiten, die sich elegant in die vorhandenen Kommunikationsebenen integrieren lassen.

Mit Sirius Safety Integrated auf dem richtigen Weg
Der Begriff der Funktionalen Sicherheit ist mit der Veröffentlichung der IEC 61508 geprägt worden. Die IEC 61508 ist aber kein Leitfaden für den Maschinenbauer sondern stellt den "Stand der Technik" dar. Die EN 62061 bietet dem Hersteller von Maschinen erstmals eine Anwendernorm zur Umsetzung der Funktionalen Sicherheit, die aufgrund der aktuellen Listung unter der Maschinenlichtlinie gesetzlich verankert ist..

Bremsbeläge in Brasilien
Im Sommer 2005 erhielt ein Automobilzulieferer seine erste vollautomatische Anlage zur Produktion von Bremsbelägen für sein Werk in Brasilien. Aufgrund des dezentralen Aufbaus der Anlage entschied sich der Anlagenhersteller für das AS-Interface als Sensor-Aktor-Bus. Besonderes Augenmerk wurde jedoch auf die Regelung der thermischen Prozesse gerichtet. Für die hohe Qualität des Endprodukts sorgen deshalb Halbleiterrelais, die die Leistung der Infrarot-Strahler im Phasenanschnitt regeln.

Auf Linie gebracht
Zum ersten Mal wurde beim Lkw-Hersteller Iveco Magirus AG in Ulm eine Montagelinie komplett mit Bustechnik ausgerüstet. Grundstein für dieses Projekt war die Erneuerung der bisherigen Schützsteuerung. Im Zuge der Modernisierung ersetzte man auch gleich die veralteten Bandantriebe durch effiziente, frequenzgeregelte Getriebemotoren. Und selbst die Sicherheitstechnik hört dort heute auf den Namen ASIsafe. Das Beispiel zeigt, welche Vorteile Totally Integrated Automation (TIA) in der Fördertechnik bringt.

Geregelte Grünteil-Produktion
Grünteile sind im modernen Maschinenbau vorgepresste Sinter-Elemente, die durch gezielte Erwärmung zum hochfesten Endprodukt werden. Am Beispiel eines automatischen Pressautomaten für einen Automobilzulieferer wird deutlich, wie präzise solche Maschinen arbeiten. Systemdenken beim Aufbau der Steuerungstechnik beschleunigt alle Prozesse - von der Entwicklung über die Durchführung bis hin zur Instandhaltung.

Absolut stufenlos
Bei Batavia Transmissions LLC konnte durch den Einsatz von Transline 2000 HMI PRO ein durchgängiges Steuerungs- und Bedienkonzept in einer Fertigungslinie mit über 145 neuen Werkzeugmaschinen realisiert werden. Dadurch vereinfacht sich die Bedienung erheblich - mit entsprechenden Vorteilen für die Produktivität der Linie, in der stufenlose Getriebe für die Automobilindustrie gefertigt werden.

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