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Nürnberg, 30.09.2009

Product Lifecycle Management bei Werkzeugmaschinen

Auf der diesjährigen Fachmesse für Werkzeugmaschinen EMO, vom 5. bis 10. Oktober in Mailand, stellt Siemens Softwarelösungen für komplexe Aufgaben im Product Lifecycle Management (PLM) vor. Die PLM-Lösungen decken die  gesamte Prozesskette ab und umfassen computergestützte Produktentwicklung auf CAD/CAM-Ebene bis hin zu virtuellen Maschine. Das verkürzt für die Maschinenhersteller die Time-to-market erheblich. Gleichzeitig können Endkunden die Produktqualität und Produktivität erheblich verbessern. Product Lifecycle Management bei Werkzeugmaschinen
Beim diesjährigen EMO-Auftritt konzentriert sich Siemens auf Software für die werkstückorientierten Prozesskette – von der Idee bis hin zum gefertigten Teil. Die Softwarelösung deckt alle Anforderungen für komplexe Aufgaben im Product Lifecycle Management für Werkzeugmaschinen ab. Dies beginnt bereits bei der Produktentwicklung mit CAD/CAM-Systemen und der Programmerstellung für Teile und umfasst weiterhin die Optimierung des Post-Prozessors und der CNC-Parameter sowie die Offline-Simulation zur Validierung und Optimierung des Fertigungsprozesses. 
 
NX-Software von Siemens ist ein offenes und vielseitiges 3D-System auf CAD/CAM/CAE-Ebene für den gesamten Planungs- und Fertigungsprozess. Mit NX lassen sich komplette 3D-Modelle für die schnelle und einfache Modellierung und Bearbeitung erstellen. Daten, die während der Planungsphase definiert wurden, wie beispielsweise Fertigungstoleranzen und Oberfläche, sind mit den 3D-CAD-Modellen als Produkt- und Fertigungsinformation (PMI) verknüpft. Das vollständige, geometrische 3D-Modell ist mit den angefügten Daten später im Prozess zur Fertigungsentwicklung verfügbar und kann direkt in NX CAM für die NC-Programmierung genutzt werden.
 
Mit der speziell auf die Sinumerik-Steuerung ausgerichteten Funktion NX Post Builder, kann ein  Post-Prozessor passgenau für die Werkzeugmaschine einer Applikation generiert werden, der das Teileprogramm automatisch anpasst. Er orientiert sich dabei an Maschinenfunktionen wie Grobbearbeiten, Teilbearbeiten und Feinbearbeiten und an entsprechenden Maschinendaten in NX CAM. Speziell hierfür enthält NX CAM neue Menüfunktionen, die einen Zugriff auf die Sinumerik-Funktionen  während des Programmierens zugegriffen werden kann.
 
Ein weiterer Bestandteil der werkstückbezogenen Prozesskette ist das das Software-Paket “Virtuelle Maschine” für Maschinen mit Sinumerik CNC-Steuerungen. Dazu gehören als steuerungstechnisches Abbild der realen Steuerung der virtuelle NC-Kern (VNCK), zur Abtrags- und Kollisionsrechung das grafische Simulationssystem (RealNC) sowie das Original Sinumerik-HMI zur Bedienung von virtueller Steuerung und Maschine. Die Simulation mit der Virtuellen Maschine ermöglicht absolut realitätsnah am PC die Simulation NC-gesteuerter Bearbeitungsprozesse von Maschinen. Die Nutzung der Simulation schließt Programmierfehler und Kollisionen sicher aus. Rüstzeiten werden so erheblich reduziert. Durch die effizientere Programmierung, kürzere Umrüstzeiten und die Reduzierung des Fehlerrisikos hilft die Simulation von Produktionsprozessen mit dem Software-Paket „Virtuelle Maschine“, die Prozesse in der Fertigung zu optimieren und so die Produktivität zu verbessern.
 
Weitere Informationen unter: www.siemens.de/sinumerik
 
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Leseranfragen bitte unter Stichwort „DT 2014“ an:
Siemens Drive Technologies, Infoservice, Postfach 23 48, D-90713 Fürth.
Fax ++49 911 978-3321 oder E-Mail: infoservice@siemens.de

Ein Bild ergänzt diese Presse-Information. Sie finden das Bildmotiv im Internet unter: www.siemens.com/ad-bild/2014

Informationsnummer: IDT2009.09 2014d fp

Ansprechpartner: volker.banholzer@siemens.com

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