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Nürnberg, 30.10.2009

Automatisierungslösungen für die Converting-Industrie erhöhen Effizienz

Effizienzsteigerung von Maschinen und Anlagen durch mechatronische Optimierung, integrierte Safety-Konzepte und durchgängige Softwaretools. Das steht im Mittelpunkt der Präsentation von Siemens Drive Technologies auf der Fachmesse für die Converting-Industrie IEC 2009 in München. Mit dem Softwarepaket Converting Toolbox von Siemens kann der Engineeringaufwand für Maschinen und Anlagen erheblich reduziert werden. Dienstleistungen wie Mechatronic Support sorgen für mehr Flexibilität im Maschinenaufbau, steigern die Taktzahlen und verkürzen Umrüst- und Wartungszeiten. Integrierte Safety-Lösungen verringern den Verdrahtungsaufwand und erhöhen die Maschinensicherheit. Diese Produkte und Systeme helfen, sowohl die Effizienz als auch die Produktivität einer Applikation deutlich zu steigern. Automatisierungslösungen für die Converting-Industrie erhöhen Effizienz
Anwender stellen immer höhere Anforderungen an die Leistungsfähigkeit von Maschinen und Anlagen. Gleichzeitig sind neue Konzepte für Effizienz und Produktivität gefragt. Das verändert auch die Anforderungen an Automatisierungslösungen und das Zusammenspiel von Mechanik, Elektronik und Software in Converting-Maschinen. Hier sind vor allem die exakte Synchronisation von Mehrachssystemen sowie hochdynamische Wickler oder hochgenaue Zugreglungen und Druckmarkenkorrekturen erforderlich. Siemens zeigt auf der Messe Möglichkeiten zur Effizienz-und Produktivitätssteigerung für anspruchsvolle Narrow-Web-Applikationen wie der Etikettenherstellung. Hier ist ein hochqualitativer Druck bei gleichzeitig niedrigen Betriebskosten gefordert. Anders als bei breitbahnigen Druckmaschinen sind Motive und Drucklängen kleiner und die höhere Auflösung setzt eine bessere Qualität der Druckvorlagen und eine höhere Leistungsfähigkeit der verschiedenen, auch gleichzeitig eingesetzten Druckverfahren voraus.
 
Basis der Automatisierungslösungen für die Converting-Industrie ist das Motion-Control-System Simotion. Für Druckqualität und -stabilität sorgt die in Simotion integrierte Registerregelung mit direkt angeschlossener Kameratechnik. Die Registerregelung ist für alle Druckverfahren geeignet und lässt sich dank der flexiblen Programmierung von Simotion jeweils an spezielle Anforderungen anpassen. Durch Simulationstools können Maschinen und Applikationen bereits in der Engineeringphase optimiert werden. Das verkürzt für Maschinenhersteller die Entwicklungs- und Markteinführungszeiten und, hilft Kosten für Prototypen zu sparen Für Anwender reduzieren diese Tools die Inbetriebnahmephase und helfen Aufwand für Schulung und Wartung zu reduzieren.
 
Speziell für die Converting-Industrie bietet Siemens ein abgestimmtes Softwarepaket. Die Converting Toolbox umfasst  Ready-to-Apply-Lösungen (RtA) auf der Basis der Motion-Control-Plattform Simotion und der Antriebsfamilie Sinamics. In der Converting Toolbox sind vorgefertigte und getestete Applikationen wie Fliegende Säge, Automatic Splice, Wickler, Verleger, Warenspeicher oder Querschneider enthalten. Die einzelnen Funktionen können einfach miteinander kombiniert werden, so dass eine komplette Converting-Linie mit geringem Aufwand automatisiert werden kann. Die grafische Programmieroberfläche erlaubt eine einfache Integration der Toolbox in spezielle Applikationen. Aus den offenen, parametrierbaren Open-source-Bausteinen können ohne Aufwand branchenspezifische Lösungen realisiert werden.
 
Darüber hinaus zeigt Siemens auf der Messe integrierte Sicherheitslösungen für Maschinen und Applikationen. Safety Integrated steht für eine aufeinander abgestimmte Produktreihe, deren einzelne Komponenten über Standardbusse sicher miteinander kommunizieren können. Die funktionale Sicherheit der Komponenten von Safety Integrated erfüllen die sicherheitstechnischen Anforderungen der entsprechenden Normen und sind durch akkreditierte Stellen wie BGIA und TÜV zertifiziert. Intelligente Sicherheitsfunktionen wie Safe Operating Stop, Safe Limited Speed, Safe Speed Monitor sind bereits im Antriebssystem Sinamics mit den Umrichtern S110 und S120 integriert. Die Antriebsreihe Sinamics deckt sowohl Applikationen mit  Einzelantrieben als auch Mehrachsanwendungen mit hoher Momentgenauigkeit und Dynamik ab.

Weitere Informationen unter: www.siemens.de/converting
 
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Leseranfragen bitte unter Stichwort „DT 2300“ an:
Siemens Drive Technologies, Infoservice, Postfach 23 48, D-90713 Fürth.
Fax ++49 911 978-3321 oder E-Mail: infoservice@siemens.de

Ein Bild ergänzt diese Presse-Information. Sie finden das Bildmotiv im Internet unter: www.siemens.com/ad-bild/2300

Informationsnummer: IDT2009.10 2300d fp

Ansprechpartner: volker.banholzer@siemens.com

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