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Kommunikation / Netzwerke

Profinet oder Profibus

Thread Starter: Sven.Z   Started: 10/16/2008 9:50 AM   Replies: 18

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  10/16/2008, 9:50 AM
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Hallo zusammen

Ich hab da mal ne Frage! und zwar geht es darum das ich mehrer CPU´s vernetzen muss, Master CPU 416 und mehrer Slaves CPU 314, das ist auch weiter nciht das ding, sonder das ich recht weite entfernung überbrücken muss und ich das gerne über Profinet machen möcht. aber da ich da nicht gerade der Spezi bin. Wollte ich fragen was ich dirkt brauche. weinen
Also CPU´s mit Profinet anschluss ist klar.

Danke schon mal im vorraus!
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  10/16/2008, 11:11 AM
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Hallo Sven.Z,

viel mehr brauchst du auch nicht (Leitung und Stecker setze ich mal voraus). Den Rest macht man mit NetPro und im Programm. Ein paar hilfreiche Links schreib ich mal dazu:

http://support.automation.siemens.com/WW/view/de/25074283

http://support.automation.siemens.com/WW/view/de/19292127

MfG
FrankW
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  10/16/2008, 11:24 AM
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Sven.Z schrieb:
Hallo zusammen

Ich hab da mal ne Frage! und zwar geht es darum das ich mehrer CPU´s vernetzen muss, Master CPU 416 und mehrer Slaves CPU 314, das ist auch weiter nciht das ding, sonder das ich recht weite entfernung überbrücken muss und ich das gerne über Profinet machen möcht. aber da ich da nicht gerade der Spezi bin. Wollte ich fragen was ich dirkt brauche. weinen
Also CPU´s mit Profinet anschluss ist klar.

Danke schon mal im vorraus!


Hallo Sven,

zwei Fragen:

- was ist für dich eine "weite Entfernung"
- warum willst du das "recht gerne mit Profinet" machen?

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  10/16/2008, 11:43 AM
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Hallo IBN-Service

Also es geht um eine entfernung von ca. 500m und muss 100% sicherstellen das auf der Entfernung keine Daten verloren gehen! Da hab ich die Info bekommen das man sollche strecken gut mit Profinet abdecken kann. 
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  10/16/2008, 12:00 PM
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Sven.Z schrieb:
Hallo IBN-Service

Also es geht um eine entfernung von ca. 500m und muss 100% sicherstellen das auf der Entfernung keine Daten verloren gehen! Da hab ich die Info bekommen das man sollche strecken gut mit Profinet abdecken kann. 


Wenn diese große Länge durch industrielles Umfeld führt
(also mit EMV - Beeinflussung zu rechnen ist), würde
ich in jedem Fall FO (Glasfaser) in Betracht ziehen.

Dann ist es grundsätzlich egal, ob du Profibus oder
Profinet oder Ethernet fährst.

Mit Kupfer lässt sich diese Strecke auch überbrücken (PB und PN),
halte ich aber nicht für empfehlenswert.
Ggf. Repeater vorsehen.

Für eine FO - Lösung benötigts du OLM´s (optical link module),
welche von Kupfer auf Glasfaser und umgekehrt umsetzen.

Daten können eigendlich nicht verloren gehen.
Im Falle einer Übertragungsstörung muss das Datenpaket
neu angefordert werden bzw. eine Meldung ausgegeben werden.

Besonders effektiv, schnell und sicher auf der Feldebene ist Profibus DP.
Dem würde ich gegenüber dem Profinet immer den Vorzug geben,
ist auch (zur Zeit) noch deutlich günstiger umzusetzen.

Die 314 gibts als 314C-2DP mit Onboard - Profibusschnittstelle.
Dann könnte z.B. die 400er der Master sein, in dessem Profibus
die 300er als Slave arbeiten (schnell und sicher).

Es gibt verschiedene Lösungsansätze mit, vom Einzefall abhängigen,
Vor- und Nachteilen.

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  10/16/2008, 12:13 PM
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Okay dann werd ich mich daran mal versuchen grinsen
Besten Dank erst mal an euch beiden.

Mfg Sven




=== Bearbeitet von Sven.Z @ 16.10.2008 12:24 [GMT ] ===


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  10/16/2008, 3:45 PM
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Hallo Sven,

sorry wegen der späten Störung, aber ich denke es wäre gut für Dich zu wissen das es schon einen Unterschied gibt... gerade wenn Du eine PN CPU nutzen möchtest.

Das Protokoll PROFIBUS DP, was empfohlen wurde ist sehr schön und arbeitet auch wunderbar mit PROFIBUS, ist aber kein Ethernet. Ein, meiner Meinung nach, großer Nachteil des Systems ist allerdings das man hier in der Regel nur zyklische Daten überträgt... und zwar bis zu 244 Byte, je nach Master / Slave. Es bestehen hier also gewisse Einschränkungen für Deine Anwendung.

Was PROFINET angeht würde ich auch sagen das es schwierig wird, denn ein Controller /
Device System zwischen PN CPUen geht noch nicht. Eine CPU kann nicht PROFINET IO Device sein, dass fällt also auch weg.

Was gehen würde wäre z.B. S7 Kommunikation über die PN Schnittstelle. Hier können bis zu 16 / 64 KByte an Daten mit einem Auftrag übertragen werden und dass bei 100 MBit/s.

Die Distanz von 500 m wäre mit Kabel nicht sinnvoll, hier sind schon FO Komponenten notwendig, bei PROFIBUS sind das die bereits erwähnten Glas LWL OLM und bei PROFINET können hier FO fähige SCALANCE X Baugruppen verwendet werden.

Bezüglich der Datensicherheit kann man sagen das sowohl PROFIBUS als auch Ethernet, was die Basis von PROFINET ist, eine Hamming Distanz von 4 haben, also gleich gut sind.

Ich überlasse es also Deinem Geschmack und Deinen Anforderungen was Du tust.

Viele Grüße

J_Bell
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  10/16/2008, 3:56 PM
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Hallo J_Bell

Das wird mir auf jedenfall weiter helfen!
Dir auch nochmal besten dank! lachen

Mfg Sven

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  10/16/2008, 5:06 PM
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Hallo nochmal,


ich möchte die Gelegenheit nutzen und J_Bells gute und
ausführliche Erläuterung noch etwas ergänzen.

Grundsätzlich hat der Profibus - DP den Vorteil, auf vielen CPU
bereits Onboard geliefert zu werden.
Zudem sind Profibus - CP´s und CPU mit PB onboard (noch)
deutlich preisgünstiger als das Profinet - Equipment.
(Stand CA01 10/2008)


Wie J_Bell schon ausführte, kann die Begrenzung des PB-DP
auf 244 Byte hinderlich oder sogar ein KO - Argument sein.

Allerdings ist mit recht geringem Aufwand ein Handshake realisierbar,
mit dem sequentiell deutlich mehr Daten übertragen werden können.


Vor einigen Jahren musste ich mal eine vorhandene Profibus - DP
Verbindung auf ca. 1000 Byte erweitern.
Mit der Handshake - Lösung wurden die Daten nacheinander (in ca.
10 SPS-Zyklen) übertragen. Das funktioniert wunderbar.

Natürlich wird die Reaktionsgeschwindigkeit verringert.
Das Nadelöhr hierbei ist aber meist nicht die DP - Übertragungsrate,
sondern vielmehr die CPU - Zykluszeit.


Bei den von J_Bell in Betracht gezogenen Datenmengen von
mehreren kB ist die von mir beschriebene DP - Kopplung
natürlich nicht mehr sinnvoll!

Allerdings sind so große Datenblöcke im Austausch zwischen CPU
nach meiner Erfahrung doch eher die Ausnahme.


Ein weiterer Vorteil der DP ist weiterhin die sehr guten Diagnosemöglichkeiten.
Dazu gibt es z.B. bei Siemens fertige Diagnosebausteine zum kostenlosen
Download, inkl. fertigen Visualisierungsbildern.


Für das Profinet gibt es solche Bausteine wohl mitlerweile auch,
aber ich habe darüber bisher leider einiges nicht so gutes gehört,
auch hier im Forum.

Beachten sollte bei DP, das eine DP-CPU nicht gleichzeitig
Master und Slave sein kann.

Der Kostenvorteil eine Onboard DP - Schnittstelle geht also verloren,
wenn die CPU gleichzeitig noch einen "eigenen" DP-Bus verarbeiten muss.

Mit Profibus - CP´s lassen sich u.a. auch FDL - Verbindungen aufbauen. 
Damit können mehrere CPU untereinander mit sehr geringem
Projektierungsaufwand vernetzt werden.

Sicher ist es nur eine Frage der Zeit, bis Profinet dieselbe Reife und
Akzeptanz gefunden hat wie heute noch der Profibus.


Aus heutiger Sicht betrachtet glaube ich allerdings, dass,
wenn man die Vorteile einer IE - Verbindung nicht wirklich benötigt
und der Kostenrahmen nicht sehr viel Spielraum lässt
(noch) nicht sehr viel für eine Profinet - Baugruppe spricht.


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  10/17/2008, 9:51 AM
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Hallo IBN-Service

Also eins kann ich dir schonmal versichern, Kosten spielen bei der
sache keine Rolle das Problem ist algemein das ich eine Halle vernetzen muss wo nicht nur meine Automatiesiereung eine rolle spielt sondern noch externe Anlagen!
Deswegen wollte ich auch wissen ob es da nicht besser ist wenn man sich da nicht wirklich
auf IE festlegt,

1. Entfernug
2. Erreichbarkeit ( Netzwerkschränke wird es in der Halle überall geben, ob da nun IE mit drinne ist oder nicht) 

Mfg Sven


 
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